Als Holzkirchner Grüne wollen wir unsere Position im Rathaus stärken und zu dem bisherigen Mandat (Gemeinderätin und Kreisrätin Margarete Zibert) noch neue Sitze hinzugewinnen:
Mehr Grün ins Rathaus!
Wir haben gezeigt, dass wir für einen konstruktiven,
kritischen Dialog und eine parteiübergreifende,
fruchtbare Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde
stehen.
Unsere Mannschaft setzt sich aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern zusammen, die mit beiden Beinen fest im Holzkirchner (Vereins-)Leben stehen.
Parteifreie stehen selbstverständlich ebenso auf unserer Kandidatenliste wie Mitglieder der Grünen. Denn auf Gemeindeebene geht es nach unserem Verständnis ausschließlich um die besten Ideen - nicht aber um Parteipolitik.
Solide Haushaltspolitik
Wir wollen nicht auf Kosten der nächsten Generationen
wirtschaften. Nur eine sparsame Haushaltspolitik
sichert Handlungsspielräume für die Zukunft.
»Nachhaltig wirtschaften« ist heute in aller Munde. Uns Grünen ist dieses Ziel Selbstverständnis und Verpflichtung.
Sicherung der Lebensgrundlagen - Flächenverbrauch senken
Derzeit werden allein in Bayern täglich(!) 20 Hektar
Land für Siedlungs- und Verkehrszwecke verbaut. Selbst
die Landes-CSU hat erkannt, dass es so wohl nicht
weitergehen kann. Wirkliche Konsequenzen aber zieht
sie nicht.
Auch Holzkirchen wächst viel zu schnell. Wo sollen unsere Kinder und Kindeskinder noch bauen? Welche Entwicklungsmöglichkeiten billigen wir nachfolgenden Generationen zu?
Wir sagen: Wachstum kann kein Selbstzweck sein. Es geht um die Menschen. Fläche ist ein nicht vermehrbares Gut. Daher müssen alle Entwicklungen heute vordringlich unter dem Aspekt eines sparsamen Flächenverbrauchs bewertet werden. Die wirtschaftliche Entwicklung muss - und kann - vom Flächenverbrauch abgekoppelt werden. Einer Verdichtung der Bebauung innerorts ist daher Vorrang vor neuen Baugebietsausweisungen zu geben.
Wir sagen: Nachhaltige Entwicklung mit Maß und Ziel!
Klimaschutz und moderne Energiepolitik
Mit den eigenen Gemeindewerken hat die Gemeinde
Holzkirchen alle Trümpfe für eine moderne, nachhaltige
und klimafreundliche Energieversorgung in der
Hand. Dieser Verantwortung müssen wir auch gerecht
werden.
Unter Umständen bietet die Geothermie für Holzkirchen längerfristig sehr interessante Perspektiven. Das muss unter Abwägung der extrem hohen finanziellen Risiken sehr genau geprüft werden.
Doch schon jetzt kann gehandelt werden. Der Anteil sofort verfügbarer erneuerbarer Energien kann kurz- und mittelfristig deutlich gesteigert werden. Unsere Nachbarkommunen machen es uns vor (Bad Tölz, Otterfing, Sauerlach, ...). Nur Holzkirchen nutzt bis heute nicht den derzeit modernsten aller regenerativen Energieträger, der zudem im Gemeindegebiet von den Holzkirchner Waldbesitzern in großen Mengen erzeugt wird: Stetig nachwachsendes, klimaneutrales Holz!
Wir fordern: Kommunale Neubauten mit modernen Hackschnitzelheizungen betreiben. Auch beim Neubau von Blockheizkraftwerken konsequent auf regenerative Energien setzen. Energiesparmöglichkeiten bei öffentlichen Bauten prüfen und konsequent umsetzen. Bei allen kommunalen Bauten ist zudem verstärkt auf die Verwendung von heimischen Produkten, insbesondere von heimischen Holz zu achten. Dies dient nicht nur dem Klimaschutz, sondern ist auch ein wichtiger Beitrag zur Stärkung unserer heimischen Land- und Forstwirtschaft, die in unserer Gemeinde eine sehr wichtige Rolle spielt.
Wir wollen regionale Wirtschaftskreisläufe stärken!
Durchdachte Verkehrsplanung - Umfassende Verkehrspolitik
Wir meinen: Farbe bekennen. Den Menschen sagen: Ein
einfaches Patentrezept gibt es nicht. Gäbe es das,
wäre es ja längst vollzogen worden.
Zur Verbesserung der Verkehrssituation - denn eine »Lösung« des Verkehrsproblems zur Zufriedenheit aller kann es gar nicht geben - wollen wir auf Gemeindeebene endlich konsequent ein umfassendes Maßnahmebündel unter Einbeziehung aller Verkehrsarten und aller Verkehrsteilnehmer entwickeln, das sich dadurch auszeichnet, dass es auch tatsächlich umsetzbar ist!
Die geplante Südumgehung steht im Bundesverkehrswegeplan im »Weiteren Bedarf« ohne Planungsrecht (damit ist ein Baubeginn vor 2025 völlig unrealistisch), der »Bahnhaltepunkt Süd« geht nur mit dieser Südumgehung, außerdem ist er auf dem Grund unserer Nachbargemeinde Warngau geplant - beides hat Holzkirchen also nicht in der Hand!
Echte Bürgerbeteiligung
Die Holzkirchner Bürger haben Ihrer Gemeinde viel zu
bieten: Zeit, Wissen, Kreativität, Ideen. Die sehr
positiven Anfänge der Ortsentwicklungsplanung haben
dies überaus deutlich gemacht. Leider ist das
Potential von der Gemeinde nicht wirklich genutzt
worden. Der Prozess selbst ist daher längst ins
Stocken geraten.
Als Holzkirchner Grüne stehen wir für echte Bürgerbeteiligung als unbedingte Voraussetzung für eine gute Gemeindepolitik. Zukunft gemeinsam gestalten!
Lebendige Kultur
Wir wollen die Tradition unserer Heimat bewahren wie
auch die Vielfalt unserer Gemeinde anerkennen und
stärken. Durch die Ansiedlung der großen Konzerne und
den vielen Neubürgern aus In- und Ausland entstehen
neue gesellschaftliche Strukturen und neue
Bedürfnisse, denen wir gerecht werden müssen. Eine
Förderung der Wirtschaft allein genügt nicht.
Kultur benötigt einen Freiraum unabhängig von ökonomischen Interessen. Damit wir alle immer wieder einmal aus dem Alltag aussteigen und Neues in unserem Ort erleben können, brauchen wir ein offenes politisches und soziales Klima, öffentlichen Raum und eben auch Geld.
Wir treten ein für ein Budget für Kulturförderung und für eine offene und bezahlbare Nutzung des Kultur- und Bürgerhauses. Darüber hinaus möchten wir die Entwicklung weiterer Kulturangebote im Ort fördern. Schon jetzt ist klar, dass für die Umsetzung des Kultur-Leitbilds von Holzkirchen zusätzliche Lösungen gefunden werden müssen.
Vielfältige Freizeitangebote und Entfaltungsmöglichkeiten für Jugendliche sind wichtige Bausteine einer modernen Gemeindepolitik.
Chancen durch Bildung
Der Schulstandort Holzkirchen muss gestärkt
werden. Als Grüne setzen wir uns für wohnortnahe
Schulen ein. Neubauten sollen auch nach modernen
baubiologischen Erkenntnissen konzipiert werden. Denn
es geht um unsere Kinder.





